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Bericht Paddeltour Zittau (von Wolfgang Vahl), 01. August 2020

>> Bericht Paddeltour Zittau, August 2020 (pdf-Datei)

Berlin, Du hast sooo wunderschöne Wasserwege

Mit unserer ersten gemeinsamen Tour in Coronazeiten hat Christian, unser Wasserwanderwart, ein kleines Highlight gestartet. Sieben Kanuten – Alte Hasen und Frischlinge – fanden sich im Bootshaus ein, um ihre Boote auf drei Autodächern zu verstauen. Zwei weitere wurden auf halber Strecke aufgesammelt bzw. waren direkt am Start in Neu Zittau.
Die Logistik Autos zur Einsatzstelle, Autos am Ziel abstellen und zurück gestaltete sich etwas zeitaufwändig, aber wie sollte es anders sein - Christian ist ja nicht umsonst Wanderwart – es ging alles gut. Drei Kilometer auf der Müggelspree ließ uns schon mal die Großstadt vergessen. Den Dämmeritzsee kurz angekratzt, und rein in den Gosener Graben. Sebastian mit seinem Surfski hatte wegen der geringen Tiefe bedenken; es ging aber sehr gut. Drei Kilometer Gosener Graben war Natur pur. Der Graben öffnete sich und der Seddinsee lag vor uns. Vier Kilometer offenes Wasser, eingebunden in grüner Landschaft, wie sie im Sommer nicht schöner sein kann. Jetzt konnte eine Mittagspause nicht falsch sein, und eine Bade- und Jausenstelle war schnell gefunden. Das Wasser rief förmlich nach Badegästen - herrrrlich - . Nach der Rast am Ende des Sees in Schmöckwitz schließt sich der vier Kilometer lange Zeuthener See an. Auch wunderschön, nur noch ein wenig mehr Motorboote, die für einen eingefleischten Kanuten kein erhöhtes Lustgefühl erzeugt. Weiter links um die Ecke schließt der Große Zug an mit anschließendem Krossinsee. Noch ein Kilometer Oder-Spree-Kanal und wir sind am Ziel.

Die am Start stehenden Autos werden geholt, in der Zwischenzeit das am Ziel stehende beladen. Es funktioniert alles reibungslos – wie soll das auch bei Profis anders sein.

Im Bootshaus kam alles wieder an seinen angestammten Platz, und nach einem Schwatz, Bier und Eis verabschiedeten wir uns coronagerecht ohne Handschlag und fanden alle (sportlich Paddelnde und Trödler) es war ein wunderschöner Tag.

Christian, die nächste Aufgabe wartet!!!



Berichte von Paddeltouren 2019

>> Ober- und Unterückersee, August
>> Spreewald, 6-Tagestour
>> Müritz, Wochenend-Tour
>> Finowkanal, Mai 2019
>> Feldberger Seen, Juni 2019



Bericht Paddeltour Tollense Peene 2018

>> Tollense Peene 2018 (von Wolfgang Vahl)


Sommerfest 19.08.2018

Ansprache durch Gerald, unseres Vorsitzenden, sowie Bootstaufe der neu angeschafften Vereinsboote SurfSki V8 "Tahiti" und dem Wander-Zweier "Elbe"





Ostseepaddeln Stralsund 27.-29.07.2018 (von Steffen Boensch)


Wenn Haselhorst nach Stralsund zum Paddeln fährt

Sieben aktive Paddler haben sich am 27.07.2018 auf den Weg an die Ostsee gemacht, um auch mal Salzwasser unter den Rumpf zu lassen.
Vier von unseren Mitgliedern sind mit dem Zug angereist, da die Boote auf dem Hänger von Steffen transportiert wurden. Wir trafen uns im dort ansässigen Kanuverein Stralsund und bauten schnell alle Zelte auf, denn das geplante Essen in dem Fischrestaurant “Zur Kogge” wartete auf uns. Das Essen war echt lecker und reichlich, sodass wir für den morgigen Ausflug gestärkt waren.

Am nächsten Morgen brachen wir von Barhöft in Richtung Hiddensee auf. Es lagen 16 Kilometer vor uns, denn wir wollten es bis zu dem Dorf Vitte schaffen. Wegen der Windverhältnisse beschlossen wir, an der Westküste entlang zu paddeln.

In Vitte warteten zwei Mitglieder auf uns, denen die Strecke zu weit und auch zu wellig war. Unterwegs machten wir kurz hinter dem Naturschutzgebiet an der Südspitze von Hiddensee am Strand eine Rast und einige nutzten dies, bei traumhaften Wassertemperaturen von 26 Grad, zum Schwimmen.

In Vitte sind wir dann gemeinsam zum Hafen gelaufen und haben uns in einem Restaurant verpflegt. Nach insgesamt 2 Stunden Pause sind wir dann wieder in die Boote und nach Barhöft gepaddelt.

Am Abend sind wir dann in Stralsund in das Restaurant “Brasserie” eingekehrt und haben uns für die nächste Tour am Sonntag gestärkt.

Nachdem am Sonntag der Wind nachgelassen hat, brachen wie alle diesmal auf, durch Stralsund und um Dänholm zu paddeln.

Eine interessante Tour. Die Stadt vom Wasser aus zu sehen, vorbei an den Fischkuttern und dem Ozeaneum ...


... durch den Hafen ...

... und dann unter der Rügenbrücke und dem Rügendamm hindurch um um Dänholm zu paddeln.
Anschließend landeten wir auf Rügen in Altefähr an und verweilten dort für eine Stunde zum Sightseeing und Essen.

Unsere letzte Etappe an diesem Tag führte uns wieder mit dem Boot zum Stralsunder Kanuverein. Nun nur noch Boote auf den Hänger verladen, Zelte abbauen und wieder nach Hause. Leider, denn das Wochenende war einfach nur traumhaft schön.

Wir bedanken uns bei Thomas Kerberger für das RST Training und dem Kanuverein Stralsund für die Gastfreundlichkeit!

Steffen Boensch